1. FCK

Fußball Sportvorstand muss am Saisonende gehen

Bader beim FCK vor Aus

Archivartikel

München.Flehende Appelle an die wütenden Fans beim 1. FC Kaiserslautern und ein erneuter Personalwechsel auf der sportlichen Führungsebene mit dem Aus für Sportchef Martin Bader am Saisonende: Für den FCK gehen die Turbulenzen in der 3. Fußball-Liga nach dem zehnten Spieltag weiter. Neu-Trainer Boris Schommers hat es auch im zweiten Spiel nach seiner Amtsübernahme auch nicht geschafft, beim ehemaligen deutschen Meister aus Kaiserslautern die Wende einzuleiten. Nach der 1:3-Pleite beim TSV 1860 München reichte es den die FCK-Fans im Stadion an der Grünwalder Straße: „Wir haben die Schnauze voll“, riefen die frustrierten Anhänger.

Für Torwart Lennart Grill eine nachvollziehbare Reaktion. „Ich kann den Frust komplett verstehen, aber wir kommen da nur gemeinsam raus“, sagte der Schlussmann. Gleich zwei Eigentore unterliefen den Lauterern bei der vierten Saisonniederlage. Am kommenden Samstag empfangen die Pfälzer das Team aus Jena, bei dem der beurlaubte Lukas Kwasniok nicht mehr als Trainer an der Linie stehen wird.

Auch Lauterns Sportvorstand Bader muss sich laut einem Bericht einen neuen Job suchen. Der FCK bestätigte dem SWR, dass der am Jahresende auslaufende Vertrag nicht verlängert wird. Zudem überlege drei Wochen vor der Mitgliederversammlung auch Aufsichtsrat Paul Wüst, sein Amt niederzulegen. Ein Team um den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Rainer Keßler, Ex-Schiedsrichter Markus Merk, Ex-FCK-Profi Martin Wagner und dem ehemaligen langjährigen Vorstand des SC Freiburg, Martin Weimer, stehe als Alternative zur Verfügung, sollten die Mitglieder dem Aufsichtsrat das Vertrauen entziehen. red