1. FCK

Fußball Trainer Schommers gegen Ex-Club Nürnberg

FCK hofft auf Pokalchance

Archivartikel

Kaiserslautern.Für den 1. FC Kaiserslautern kommt der DFB-Pokal als Abwechslung zum tristen Abstiegskampf in der 3. Fußball-Liga gerade recht. Das Zweitrundenduell an diesem Mittwoch (18.30 Uhr) gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg wird auch für FCK-Trainer Boris Schommers (Bild) eine spezielles. Bis zum Bundesliga-Abstieg in diesem Sommer stand der 40-Jährige noch beim Club an der Seitenlinie.

„Es ist ein besonderes und emotionales Spiel, weil es ein Pokalduell ist, weniger wegen meiner Person. Ich freue mich wie die Mannschaft auf diese Aufgabe“, betonte Schommers. „Die Rollen sind klar verteilt, wir sind der krasse Außenseiter. Aber der DFB-Pokal schreibt seine eigenen Geschichten. Und die wollen wir schreiben“, sagte Schommers.

Doch seit langem schreibt Kaiserslautern vor allem Negativ-Schlagzeilen mit seiner permanenten Führungs- und wirtschaftlichen Krise. Seit Schommers das Zepter am 19. September von seinem Vorgänger Sascha Hildmann übernahm, blieb die sportliche Trendwende aus. Begleitet von massiven Störgeräuschen abseits des Rasens gelang aus fünf Spielen nur ein Sieg. Seit der jüngsten 1:3-Niederlage gegen den Chemnitzer FC finden sich die Roten Teufel auf einem Abstiegsplatz wieder. Der existenzbedrohende Gang in die Regionalliga droht.

Ausgerechnet das Duell gegen Nürnberg soll nun herhalten, um das stark angekratzte Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Doch was kann ein Trainer überhaupt ausrichten, wenn individuelle Fehler wichtige Zähler kosten? „Die Ausgangssituation und Basis muss sein, von der ersten Minute an Zweikampfstärke, Laufstärke und physische Robustheit auf den Platz zu bringen“, so Schommers.