1. FCK

Fußball 0:3-Niederlage bei Aufsteiger Türkgücü

FCK stürzt auf letzten Platz

Archivartikel

München.Der 1. FC Kaiserslautern befindet sich nach der zweiten Niederlage und dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz der 3. Fußball-Liga schon früh in der Saison in einer sportlichen Krise. Nach dem 0:3 (0:2) bei Aufsteiger Türkgücü München steht den Pfälzern eine unruhige Woche bevor, gaben sie mit ihrem dürftigen Auftritt am Sonntag den Diskussionen um Trainer Boris Schommers doch neue Nahrung.

Schommers selbst bezeichnete diese nach dem Abpfiff zwar als „Schwachsinn“. Er räumte aber zumindest ein: „Wir haben nicht den Start hingelegt, den wir uns in Kaiserslautern gewünscht haben.“ In München lief nichts zusammen. Petar Sliskovic mit einem Doppelpack in der 7. und 39. Minute sowie Tom Boere (55.) per Handelfmeter schossen die Tore für Türkgücü. Zu allem Überfluss sah FCK-Stürmer Marvin Pourié (86.) kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte.

Gerücht um Trares dementiert

Sportdirektor Boris Notzon war bemüht, die Wogen zu glätten. Den unter der Woche aufgekommenen Gerüchten, wonach Ex-Mannheim-Trainer Bernhard Trares ein potenzieller Kandidat für die mögliche Schommers-Nachfolge sei, widersprach er in der Halbzeitpause bei „Magenta Sport“ vehement: „Da ist absolut nichts dran.“ Trares war zum Saisonauftakt gegen Dynamo Dresden als Beobachter im Fritz-Walter-Stadion gesichtet worden. „Er wollte sich nur unser Heimspiel gegen Dresden anschauen. Sein Berater hat mich die Tage angerufen und sich in gewisser Weise sogar entschuldigt“, sagte Notzon. dpa