1. FCK

Fußball Kaiserslautern steckt im Niemandsland fest

Frontzeck braucht einen Sieg

Archivartikel

Kaiserslautern.Trainer Michael Frontzeck (Bild) steht beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern immer mehr unter Druck. Nur ein Sieg bei der SpVgg Unterhaching am Freitagabend (19 Uhr) dürfte dem 54-Jährigen nach der jüngsten Misere noch seinen Posten retten. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen drei Spielen und zwölf Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze wird die Krise beim ambitionierten Traditionsverein immer größer.

„Wir müssen uns auf das Wesentliche fokussieren. Das ist nächste Spiel. Den Rest versuche ich von der Mannschaft fernzuhalten“, sagte Frontzeck am Mittwoch. Die Diskussionen um seine Person möchte er so gut es geht ausblenden. Trotz der zuletzt immer schwächeren Leistungen und dem Absturz ins Tabellenmittelfeld ist der Routinier von seinem eingeschlagenen Weg überzeugt.

Entscheidung liegt bei Bader

„Ich bin es gewohnt, im Wind zu stehen und meine Mannschaft zu schützen. Ich würde aber alles wieder genauso machen“, erklärte Frontzeck. Ob Geschäftsführer Martin Bader ihn aber weiter machen lässt, wird sich erst nach dem Freitag zeigen.

Bei der Personalwahl will Lauterns Trainer im möglichen Endspiel ganz genau hinschauen. „Ich habe ein Auge drauf, wer die aktuelle Situation mehr oder weniger gut wegsteckt“, erklärte Frontzeck. Bis auf die Langzeitverletzten Lukas Spalvis (Knorpelschaden) und Dylan Esmel (Kreuzbandriss) sowie Hendrick Zuck, der seit einer Woche wegen einer Muskelverletzung außen vor ist, sind alle Profis einsatzbereit. dpa