1. FCK

Fußball Nach der 2:3-Niederlage in Bielefeld ist der Abstieg des 1. FC Kaiserslautern besiegelt

Rote Teufel müssen in die 3. Liga

Archivartikel

Bielefeld.Der viermalige deutsche Fußball-Meister 1. FC Kaiserslautern ist erstmals in seiner fast 118-jährigen Vereinsgeschichte in die 3. Liga abgestiegen. Die Pfälzer können sich nach einem 2:3 (1:0) bei Arminia Bielefeld nicht mehr vor dem Absturz aus der 2. Bundesliga retten.

„Wir wussten seit Februar, gegen welchen Rückstand wir anlaufen müssen und dass es darauf hinauslaufen kann, viel Energie in die Planungen für die 3. Liga zu stecken“, sagte der neue Sportvorstand Martin Bader. Finanziell muss der FCK in allen Bereichen kräftig sparen, aber auch etwas riskieren, um die bestmöglichen Voraussetzungen für den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Eine längerfristige Zugehörigkeit zur 3. Liga kann sich der Club mit den aktuellen Strukturen nicht leisten.

Es wird im Geschäftsjahr 2018/19 mit einem Umsatzrückgang von 39 auf nur 15 Millionen Euro gerechnet. Dass der FCK die Lizenz für die 3. Liga unter Auflagen, wie etwa dem Nachweis gültiger Sponsorenverträge, erteilt wurde, ist der Stadt zu verdanken: Der Stadtrat stimmte der Reduzierung der Miete für das Fritz-Walter-Stadion von 3,2 Millionen auf nur 425 000 Euro zu.

Die Not ist groß bei den Roten Teufeln: Von den Verbindlichkeiten, die sich auf knapp 15 Millionen Euro belaufen, ist im nächsten Jahr die Rückzahlung einer Fananleihe von 6,7 Millionen Euro fällig.