1. FCK

Fußball 1. FC Kaiserslautern hofft auf Trendwende

Strasser lebt Tugenden vor

Kaiserslautern.Auf dem Übungsplatz im Schatten des Fritz-Walter-Stadions weht ein frischer Wind. Mit lautstarken und klaren Anweisungen dirigiert Jeff Strasser (Bild) das Training. Beim krisengeplagten 1. FC Kaiserslautern herrscht wieder neue Hoffnung, seit der luxemburgische Rekord-Nationalspieler den Chefcoach-Posten übernommen hat. Doch die Last des kapitalen Fehlstarts unter seinem Vorgänger Norbert Meier wiegt schwer.

"Disziplin, der unbedingte Einsatzwille und eine große Laufbereitschaft gepaart mit den technischen Fähigkeiten. Diese Werte haben mich als Spieler ausgemacht und dafür stehe ich auch heute. Wenn wir diese Tugenden an den Tag legen, bin ich davon überzeugt, dass wir das Boot wieder auf Kurs bringen", betont Strasser.

Jeff Strasser und der FCK: Eine Kombination, die einst bestens funktionierte, als der Abwehrspieler noch das Trikot der "Roten Teufel" trug, soll nun auch mit ihm als Coach erfolgreich sein. Der 43-Jährige steht vor der schwierigen Aufgabe, die Pfälzer aus ihrer größten Krise der Vereinsgeschichte zu führen. Die auf dem Betzenberg geforderten Tugenden Kampf und Leidenschaft zeigte er als Spieler vorbildlich. Bei seinem Abschied 2002 widmete die Fankurve ihrem Publikumsliebling ein Plakat mit der Aufschrift: "Spieler kommen und gehen. Ein Stück Jeff bleibt immer hier." (Bild: dpa) dpa