1899 Hoffenheim

Fußball Hoffenheim trifft in der Champions League auf den englischen Meister mit Erfolgstrainer Pep Guardiola

Kracher gegen Manchester City

Archivartikel

Monaco.Der Erfolgstrainer hält Einzug: Die TSG 1899 Hoffenheim bekommt es in der Gruppenphase der Fußball-Champions-League unter anderem mit dem englischen Meister Manchester City zu tun: Pep Guardiola kommt mit seinem Starensemble ebenso in den Kraichgau wie der französische Vertreter Olympique Lyon und Schachtjor Donezk aus der Ukraine.

„Man City ist der absolute Topfavorit, eine ganz große Herausforderung“, sagte 1899-Sportdirektor Alexander Rosen. „Wir sind allerdings ehrgeizig und wollen die Gruppenphase überstehen. Donezk und Lyon sind zwei Gegner, gegen die wir uns etwas ausrechnen.“ Ähnlich sah es Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann: Julian Nagelsmann: „Manchester City ist natürlich ein brutales Brett. Aber ich habe mir auch eine Topmannschaft gewünscht.“

Während sich der FC Bayern München und Schalke 04 über Losglück freuen durften, wird Borussia Dortmund mit unschönen Erinnerungen konfrontiert. Bei der Auslosung zur Gruppenphase sind den deutschen Clubs gestern in Monaco die ganz großen Kracher wie Titelverteidiger Real Madrid, den FC Barcelona oder der FC Liverpool allerdings erspart geblieben.

Die Bayern treffen in Gruppe E auf Benfica Lissabon, Ajax Amsterdam und AEK Athen. Alles andere als der Gruppensieg wäre da eine Riesen-Enttäuschung. An Benfica haben die Bayern beste Erinnerungen. Viermal trafen die Münchner auf internationaler Bühne in K.o.-Runden auf den portugiesischen Rekordmeister, jeweils kamen sie weiter. Gegen Ajax spielten die Münchner zuletzt 2004/05 in der Gruppenphase und behielten dabei die Oberhand. Neuland ist indes AEK Athen.

Wiedersehen mit Höwedes

Freuen durften sich auch die Schalker, die in Lostopf drei mit schweren Gegnern rechnen mussten. Doch es kam anders. So gibt es beim Königsklassen-Comeback ein Wiedersehen mit Ex-Kapitän Benedikt Höwedes. Der Weltmeister spielt inzwischen für Lokomotive Moskau. Außerdem treffen die Königsblauen in Gruppe D auf den FC Porto und den türkischen Club Galatasaray Istanbul.

Reizvolle Duelle warten auf Borussia Dortmund. Dabei kommt es in Gruppe A zum erneuten Duell mit dem französischen Vertreter AS Monaco. Die Erinnerungen sind alles andere als schön. Die Schwarz-Gelben waren 2017 im Viertelfinale gegen die Monegassen ausgeschieden. Wenige Stunden vor dem Hinspiel in Dortmund war es damals zu einem Bombenschlag auf den BVB-Bus gekommen. Im Rückspiel war Endstation. „Wir haben erst vor gut einem Jahr die Klingen gekreuzt und sind froh, wenn das Thema von damals durch ist. Mal sehen, wer unter normalen Bedingungen die Nase vorn hat“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Außerdem bekommt es Dortmund mit dem spanischen Spitzenclub Atlético Madrid und dem FC Brügge zu tun.

Hammergruppe für Klopp

Interessant dürfte es in Gruppe C zugehen, wo Jürgen Klopp mit Vorjahresfinalist FC Liverpool auf Thomas Tuchel mit Paris Saint-Germain und Carlo Ancelotti mit dem SSC Neapel trifft. Als vierter Club wartet Ex-Europacup-Sieger Roter Stern Belgrad, der gerade Red Bull Salzburg in den Play-offs bezwungen hat. Titelverteidiger Real mit Toni Kroos trifft unter anderen auf AS Rom. Cristiano Ronaldos neuer Club Juventus Turin bekommt es mit Manchester United zu tun. Und der FC Barcelona wurde in eine Gruppe mit den Tottenham Hotspurs und Inter Mailand gelost.

Die Gruppenphase beginnt am 18./19. September und endet nach sechs Partien für jedes Team am 11./12. Dezember. Der Erste und Zweite aus jeder der acht Gruppen zieht in das Achtelfinale ein. Die Gruppendritten dürfen noch in der Zwischenrunde der Europa League spielen. Für die Gruppenletzten ist die Europacup-Saison vorbei. Das Finale findet am 1. Juni 2019 in Madrid im Stadion von Atlético statt.

Im Vorjahr hatten die Bundesliga-Clubs in der Königsklasse nicht überzeugt. Nur der FC Bayern erreichte die K.o.-Phase. Finanziell lukrativ ist der Wettbewerb für alle. Als Startgeld sind 15,25 Millionen Euro garantiert. In der K.o.-Phase winken gestaffelt nach jeder Runde für den späteren Sieger 54,5 Millionen Euro.

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