1899 Hoffenheim

Fußball Hoffenheimer Trainer plant Rotation in Leverkusen

Nagelsmann denkt schon an Lyon

Zuzenhausen.Schon gegen Bayer Leverkusen spielt die Champions League für Julian Nagelsmann eine große Rolle. Drei Tage nach dem Pokal-Aus will er im fünften von sieben Spielen binnen 21 Tagen wieder durchwechseln, um das Fortkommen im Europapokal zu sichern. „Es wird auch in Anbetracht des unglaublich wichtigen Spiels nächste Woche wieder eine Rotation geben. Das Schöne an der Bundesliga ist, dass du immer noch mehr Zeit hast“, sagte er mit Blick auf das Champions-League-Gruppenspiel gegen Olympique Lyon. „Wir werden in Leverkusen eine superschlagkräftige Truppe haben und auch frische Kräfte, um dann am Mittwoch in Lyon auch wieder frische Kräfte zu haben.“

Mittelfeldspieler Florian Grillitsch ist in der Partie am Samstag (15.30 Uhr) nach überstandener Prellung wieder eine Option, Stürmer Adam Szalai dagegen weiter nicht. „Adam wird ausfallen. Er ist nicht wieder fit. Ihm geht es besser vom Magen, aber er hat noch Kopfschmerzen“, berichtete Nagelsmann am Freitag. Szalai war im DFB-Pokal-Spiel am Mittwoch in Leipzig schon vor der Halbzeit angeschlagen ausgewechselt worden.

Für die schwache Phase nach der Halbzeit, die auch deutliche Kritik von Mittelfeldprofi Kerem Demirbay nach sich zog, hatte Nagelsmann auch mit Abstand keine Erklärung. „In den 20 Minuten hatten wir sehr wenig Emotionen und haben uns leider nicht an den Plan gehalten. Das ist die sogenannte tödliche Mischung gegen den Erfolg“, sagte er.

Gegen Leverkusen soll das seiner Mannschaft nicht noch einmal passieren, schließlich scheint die schwache Phase der Gastgeber nach zuletzt zwei Siegen und 11:2 Toren überstanden. „Es gibt oft im Fußball den sogenannten Dosenöffner, den hatten sie in Bremen mit sehr guten Kontern“, sagte Nagelsmann über das 6:2 gegen Werder. dpa