1899 Hoffenheim

Fußball TSG-Trainer sieht positive Ansätze

Schreuders Mutmacher

Archivartikel

Zuzenhausen.Die Leistungssteigerung beim 1:1 in Wolfsburg macht Alfred Schreuder Mut für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr). Der Trainer von Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim weiß allerdings ganz genau, dass sich sein Team weiter verbessern muss – vor allem im Abschluss. „Wir vermissen noch etwas“, erklärt der Niederländer. „Die Jungs haben wieder mehr Vertrauen auf dem Platz – wir müssen aber Tore machen.“ Schreuder sucht dringend nach einem Vollstrecker. Ishak Belfodil ist durch seinen Kreuzbandriss im Sommer noch immer nicht bei 100 Prozent, und auch Andrej Kramaric fällt nach seiner Knie- Arthroskopie Ende August weiter aus. „Er ist noch keine Option. Ich erwarte ihn nicht vor der Länderspielpause Mitte Oktober zurück“, sagt Schreuder zur Situation des kroatischen Vize-Weltmeisters.

Dafür setzt der TSG-Coach auf die gute Entwicklung von Wolfsburg-Torschütze Robert Skov, Christoph Baumgartner und Sargis Adamyan. „Baumi und Sargis haben uns am Montag als Joker einen Schub gegeben“, lobt der Niederländer, der sich vom durchwachsenen Saisonstart mit lediglich fünf Punkten nicht aus dem Konzept bringen lässt.

Fuß-Operation bei Zuber

Ein Dreier gegen Gladbach würde die Situation im Kraichgau deutlich entspannen. Deshalb will Schreuder mutig agieren lassen. Zumal die Borussia unter Marco Rose ebenfalls Umbruch-Probleme plagen. „Ab und zu sieht es sehr gut aus, ab und zu passt es noch nicht so gut“, analysiert Schreuder. Jürgen Locadia ist nach seinem Darminfekt wieder fit, Steven Zuber fällt nach seiner Fuß-Operation „ein paar Monate“ aus. jb