Adler Mannheim

Eishockey

Adler holen Verteidiger Mark Stuart

Mannheim.Es ist geschafft, die Adler haben die Gruppe D der Champions Hockey League (CHL) durch den 4:1-Heimsieg gegen den dänischen Meister Esbjerg Energy gewonnen. "Wir haben noch einen Punkt gebraucht, um diese starke Gruppe für uns zu entscheiden und wollten gegen Esbjerg unbedingt den Sieg holen und das haben wir geschafft", zog Trainer Sean Simpson zum Abschluss der CHL-Gruppenphase ein sehr zufriedenes Fazit. Vor allem wenn man bedenkt, dass der amtierende schwedische Meister HV71 Jonköping es in der Gruppe der Adler nicht ins Achtelfinale der Königsklasse schaffte. Wer dort am 31. Oktober (auswärts) und am 7. November (daheim) der Gegner der Adler sein wird, ergibt erst die Auslosung am Freitag in Helsinki.

Wermutstropfen beim Erfolg über den dänischen Meister war, dass Luke Adam in der 39. Minute das Eis verletzt verlassen musste. "Wir haben mit David Wolf, Ryan MacMurchy, Brent Raedeke und Mathieu Carle schon längerfristige Ausfälle. Wenn jetzt noch Luke Adam fehlen sollte, dann müssten wir auf drei Sturmreihen umstellen, das wäre nicht optimal", machte sich Simpson seine Gedanken. Ein ähnlich schlimme Verletzung wie zuletzt bei David Wolf, ist bei dem 27-jährigen Kanadier aber wohl nicht zu befürchten. Ob Adam schon am Freitag (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen Iserlohn wieder einsatzfähig ist, wird sich aber wohl erst kurzfristig entscheiden.

Große NHL-Erfahrung

Bei den Adlern hat man indessen auf das anhaltende Verletzungspech reagiert und mit Mark Stuart einen Verteidiger mit NHL-Erfahrung verpflichtet. Der 33-jährige US-Amerikaner stand bis Juli 2017 beim NHL-Club Winnipeg Jets unter Vertrag und hat bei den Adlern bis zum Saisonende unterschrieben. Stuart absolvierte in seiner bisherigen Karriere insgesamt 699 NHL-Spiele für die Boston Bruins, die Atlanta Thrashers und die Winnipeg Jets, in denen er 97 Scorerpunkte (27 Tore/70 Vorlagen) erzielte. Der Adler-Neuzugang wird schon am heutigen Donnerstag in Mannheim erwartet.

Ein anderer Adler-Verteidiger hatte am Dienstag ein ganz besonderes Erlebnis, denn obwohl die Adler eine doppelte Unterzahl gegen sich hatten, traf Aaron Johnson zum 4:1. "Gerade als Verteidiger ist ein solches Unterzahltor schon etwas sehr seltenes, so etwas werde ich wohl kein zweites Mal mehr erleben", genoss Johnson den Moment. (and)


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