Adler Mannheim

Eishockey 4:1-Erfolg über Esbjerg in der Champions Hockey League / Aaron Johnson trifft in doppelter Unterzahl

Adler sichern sich den Gruppensieg

Mannheim.Im letzten Vorrundenspiel der Champions Hockey League (CHL) sicherten sich die Adler Mannheim am Dienstagabend vor 6794 Zuschauern in der SAP Arena mit einem 4:1 (2:0, 0:1, 2:0)-Erfolg gegen den dänischen Meister Esbjerg Energy den Gruppensieg in der Vorrundengruppe D.

Im ersten Drittel war es Garrett Festerling, der die Gäste aus Dänemark früh in der Abwehr beschäftigte. Mit seinem Schuss in der fünften Minute hatte Esbjerg-Goalie Nicolaj Henriksen aber keine Probleme. Auch eine Minute später hatte Festerling das Scheibenglück nicht auf seiner Seite, als sein Schuss den Kasten der Dänen verfehlte (6). Zu diesem Zeitpunkt brummte beim dänischen Meister Michael Fine auf der Strafbank. Esbjerg hätte von dieser Strafe noch fünf Sekunden überstehen müssen, da ließ Luke Adam die Adler-Fans das 1:0 (7.) bejubeln.

Während Gästetorwart Henriksen bei den Schüssen von Denis Reul (7.), Kevin Maginot (9.) und Chad Kolarik (10.) auf dem Posten war, dauerte es bis zur zehnten Minute, ehe sich auch Adler-Torwart Chet Pickard erstmals auszeichnen durfte, als er den Schuss von Colin Vock hielt. Die bis dahin beste Chance der Gäste folgte zwei Minuten später. Esbjergs Kapitän Carson McMillan fand aber ebenfalls in Pickard seinen Meister (12). Die zwölfte Minute war noch nicht vorbei, als Adler-Kapitän Marcus Kink den Puck zum 2:0 (12.) im Netz der Nordeuropäer unterbrachte.

Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich die Dänen mutiger, was allerdings auch an den Adlern lag, die dem Gegner nun etwas mehr Raum zur Entfaltung ließen. Gleich zweimal hintereinander wanderte bei den Nordeuropäern Phillip Bruggisser auf die Strafbank. Diese doppelte Chance mit einem Mann mehr auf dem Eis ließen die Mannheimer aber ungenutzt- und nachdem Devin Setoguchi das mögliche 3:0 (34.) hatte liegenlassen, ließ Taylor Fleming den mitgereisten Anhang aus Esbjerg jubeln, als er auf 2:1 (37.) verkürzte. Die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis und gaben dann das Tor der Gäste. In der 39. Minute verletzte sich Adler-Stürmer Luke Adam und kehrte zum Schlussabschnitt nicht mehr aufs Eis zurück.

Davon ließen sich die Blau-Weiß-Roten aber nicht beirren und Chad Kolarik markierte im letzten Drittel schon früh das 3:1 (43.). Als nach Garett Festerling auch noch Niki Goc bei den Adlern auf die Strafbank musste, schien es brenzlig für die Hausherren zu werden. Das störte Verteidiger Aaron Johnson aber nicht, der trotz zwei Mann weniger auf dem Eis zum 4:1 (45.) für die Adler traf. Kurz vor Spielende kam es noch zu einem Schlagabtausch, der Strafzeiten auf beiden Seiten zur Folge hatte.

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