Adler Mannheim

Adler wollen gegen München eine Duftmarke setzen

Archivartikel

Vor fünf Monaten haben die Adler Mannheim den Seriensieger entthront. In der Endspielserie der Deutschen Eishockey Liga setzte sich die Mannschaft von Trainer Pavel Gross im April mit 4:1-Siegen gegen München durch. Am Freitag (19.30 Uhr) kommt es zur Finalrevanche in der SAP Arena.

„Seit ich in die Liga gekommen bin, gibt es einen gesunden Konkurrenzkampf zwischen München und uns“, sagt Andrew Desjardins, der in der Saison 2017/18 nach Mannheim wechselte. Mit den Adlern durchlebte der Kanadier zunächst eine Phase, in der die Bayern ein Angstgegner der Blau-Weiß-Roten waren. Erst unter Gross änderte sich das: Beide Clubs feierten in der regulären Spielzeit jeweils zwei Siege, ehe die Adler in den Play-offs für neue Machtverhältnisse sorgten.

„Für uns ist das eine große Herausforderung“, betont Desjardins. Er weiß: Am dritten DEL-Spieltag wird zwar noch keine Meisterschaft gewonnen, doch im Duell der Giganten wird jedes Team versuchen, eine Duftmarke zu setzen. Insofern kann es für die Adler nur von Vorteil sein, dass sie wohl wieder auf ihren Mittelstürmer zurückgreifen können.

Gross zuversichtlich

„Das Training am Mittwoch an der Seite seiner Sturmpartner David Wolf und Matthias Plachta war nach der Verletzung sein erster Versuch. Wir müssen schauen, wie sein Körper auf die Belastung reagiert“, sagte Gross, drückte aber seine Zuversicht aus: „Es sieht gut aus.“

Während davon auszugehen ist, dass Desjardins seinen angestammten Platz im physisch starken ersten Mannheimer Angriff übernehmen wird, wollte sich der Adler-Coach bei der Torhüterfrage nicht in die Karten schauen lassen. Auf die Frage, ob davon auszugehen ist, dass Johan Gustafsson zwischen die Pfosten rückt, da Dennis Endras das DEL-Auftaktwochenende absolvierte, reagierte Gross nur mit einem Grinsen. Eine Prise Überraschung tut der Finalneuauflage sicherlich gut.

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