Auto

Auch Zulieferer im Krisen-Modus

Wenn die Automobilproduktion ins Stocken gerät, müssen auch große Zulieferer wie Continental, ZF, Bosch oder Schaeffler kürzer treten. Schaeffler beispielsweise wird die Produktionskapazitäten in Deutschland und Europa wegen der Corona-Krise anpassen. Dieser Schritt erfolgt unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedarfssituationen in den Sparten. Neben der Gesundheit und der Sicherheit der Mitarbeiter, hat die Aufrechterhaltung der Lieferketten und die Unterstützung der Kunden oberste Priorität, heißt es.

Das vereinbarte Maßnahmenpaket umfasst neben den bereits bewährten Instrumenten, wie zum Beispiel Schließtagen, Gleitzeitkonten und Betriebsferien, auch die anlässlich der Krise neu verabschiedeten Regelungen zur Kurzarbeit. Es gilt für das gesamte Unternehmen in Deutschland.

"Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt alle Unternehmen vor große Herausforderungen. Oberste Priorität bei Schaeffler ist es, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen, unsere Lieferketten soweit wie möglich intakt zu halten und den Einfluss der Krise auf unsere Kunden zu minimieren. Dazu müssen wir schnell und flexibel reagieren, um unsere Produktionskapazitäten standortspezifisch anzupassen", erläutert Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG. Mit der Umsetzung der Maßnahmen sei unmittelbar begonnen worden.