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Autoindustrie: So viele Arbeitsplätze sind in Gefahr

Archivartikel

Rund zwei Millionen Arbeitsplätze in Deutschland hängen von der Automobilindustrie ab. "Deswegen fordern wir Technologie-Offenheit", sagt Ariane Reinhart, Personalvorständin von Zulieferer Continental, im Interview mit dem Fachmagazin Auto Motor und Sport.

Allein schon aus beschäftigungspolitischer Sicht sei ein Wasserstoffantrieb empfehlenswert, so Ariane Reinhart weiter: "Dieser verfügt in etwa zu 50 Prozent über die gleichen Komponenten wie ein Verbrennungsmotor."

Die Transformation wird nach Ansicht der Personalvorständin in der Autoindustrie die einfachen Arbeiten auf Sicht drastisch reduzieren. Denn durch den Wettbewerbsdruck sei man auch gezwungen, immer weiter zu automatisieren. Konzepte müssten her, "um die Belegschaften in Arbeit zu halten". Das Qualifizierungschancengesetz der Bundesregierung biete die Möglichkeit, "insbesondere Ungelernte zu qualifizieren".