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Autokauf? Erst mal abwarten

Archivartikel

Die Deutschen tendieren aktuell dazu, einen vor der Corona-Krise geplanten Autokauf vorerst zurückzustellen. "Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) dieser Gruppe will die Anschaffung nun erst zu einem späteren Zeitpunkt tätigen, lediglich bei 15 Prozent hat sich die Kaufabsicht seitdem verstärkt", heißt es in einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos.

Ähnlich sieht es in fast allen untersuchten Ländern aus. In Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien hat im Durchschnitt jeder dritte Befragte (33 Prozent), der kürzlich noch plante, ein Fahrzeug anzuschaffen, nun eine geringe Kaufabsicht, nur bei jedem Fünften (21 Prozent) ist sie stärker geworden. Positive Signale gibt es aktuell nur aus China mit einem deutlichen Trend zum Neuautokauf und in den USA mit einer verhalteneren, aber noch positiven Reaktion.

Die Hauptmotivation der Befragten, die sich seit dem COVID-19-Ausbruch verstärkt ein Auto anschaffen wollen, ist weltweit identisch. "Verbraucher in Europa, den USA, China und Brasilien geben mehrheitlich an, dass sie sich in der aktuellen Situation im eigenen Fahrzeug sicherer und geschützter fühlen", so die Studie.