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BMW: Das Stammwerk wird elektrisch

Eine "intelligente Werkebelegung" soll die Wettbewerbsfähigkeit der BMW Group stärken. Das bedeutet: In den nächsten Jahren wird kräftig umstrukturiert und umgebaut. So investieren die Bayern alleine 400 Millionen Euro in eine neue Fahrzeugmontage im Stammwerk München. Die europäische Fertigung für Verbrennungsmotoren wird an den Standorten Steyr und Hams Hall gebündelt.

"Bis Ende 2022 werden alle deutschen Werke mindestens ein vollelektrisches Fahrzeug im Programm haben", so Produktions-Vorstand Milan Nedeljkovic. So laufen ab 2021 der i4 in München und der iX in Dingolfing von den Bändern. Zudem stehen laut des Hersteller "die vollelektrischen Varianten des neuen 7er und des zukünftigen 5er in Dingolfing in den Startlöchern".

2022 startet im Werk Regensburg die Produktion des neuen X1, der als Verbrenner und Stromer angeboten wird. Ab 2023 produziert das Werk Leipzig, seit 2013 Produktionsstätte des i3, den Nachfolger des Mini Countryman als Verbrenner und vollelektrische Variante.

Unterm Strich sollen diese Maßnahmen die BMW Group flexibler machen - und natürlich sollen sich die Investitionen auch amortisieren. So verspricht Vorstand Nedeljkovic bis Ende kommenden Jahres eine Verringerung der Fixkosten um rund eine halbe Milliarde Euro.