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Carsharing-Angebote im Vergleich

Archivartikel

Autobesitz war gestern. Heute leiht man sich das zum jeweiligen Anlass passende Fahrzeug einfach aus. Speziell in Berlin, wo rund 5.000 stationsungebundene Carsharing-Autos und hunderte stationsbasierte und private Carsharing-Wagen bereitstehen. Aber welches Angebot ist am besten?

Eine Frage, auf die es keine fixe Antwort gibt. Das Verbraucherportal Sparwelt.de hat sich die Möglichkeiten, also etwa Car2Go, DriveNow, Miles und SiXTshare, Flinkster, Ubeeqo, Greenwheels, Stadtmobil, Cambio und Oply genau angeschaut und hat sie speziell in Sachen Preise verglichen.

Demnach wird die Fahrt mit den Free-Floating-Autos in der Regel pro Minute abgerechnet. Und die kann, je nach Autotyp und Nachfrage, zwischen 19 und 40 Cent kosten. Zudem bieten die Anbieter Stunden- und Tagespakete an, die ab 49 Euro für 24 Stunden beginnen.

"Die Tagespauschale für die günstigsten stationsbasierten Autos liegt zwischen 20 und 40 Euro", haben die Tester herausgefunden. Allerdings sei bei der Buchung immer darauf zu achten, ob in den Paket- beziehungsweise Tagespreisen Freikilometer inkludiert sind, denn das sei gerade bei den günstigen stationsgebundenen Anbietern oft nicht der Fall. Nur Ubeeqo schenkt seinen Kunden mindestens 50 Freikilometer - vor Buchungsabschluss ist es außerdem möglich, andere Kilometerpakete dazu zu buchen.

Beim privaten Carsharing vermieten Privatpersonen ihre Autos. In Berlin klappt das über die Vermittlungsplattformen Turo, Snappcar und Drivy. Kleinwagen sind schon für 20 Euro am Tag buchbar. Bei Drivy sind pro Tag 200 Freikilometer inklusive. Auch bei Turo und Snappcar sind in der Regel Freikilometer enthalten.

Das Fazit von Sparwelt.de: Für spontane Kurzstreckenfahrten sind Free-Floating-Anbieter wie Car2Go oder Miles besonders geeignet. Bei längeren Strecken lohnt es sich, ein Auto von einem stationsbasierten oder privaten Carsharing-Anbieter zu buchen, da die Stunden- und Tagespauschalen im Gegensatz zu denen der Free-Floating-Anbieter zumeist günstiger sind. Doch gerade bei längeren Strecken sind die zusätzlichen Kilometerkosten zu beachten.