Auto

Den Gebrauchten verkaufen - aber richtig

Außen hui und innen auch - wer einen rundum gut erhaltenen Gebrauchten verkaufen will, hat sicher gute Chancen. Dabei ist es aber wichtig, den rollenden Begleiter auf Autobörsen im Internet auch entsprechend positiv in Szene zu setzen - das kann die Zeit bis zum Vertragsabschluss erheblich verkürzen.

Besonders wichtig sind zwei Themenbereiche: die Aufbereitung des Verkaufskandidaten, also die Tatsache, dass er innen wie außen picobello in Schuss ist. Und die ausführliche fotografische Darstellung des Autos in der Annonce. Im Zweifel gilt: Lieber ein Foto mehr verwenden.

"Aufgrund des ersten Eindrucks entscheidet der potenzielle Käufer sich oft unbewusst und innerhalb von Sekunden für oder gegen das Fahrzeug", weiß Marc Herschbach von der Autohandelsplattform Carmato. "Auch wenn es banal klingt, sollten Gebrauchtwagen also vor dem Fototermin durch die Waschanlage gefahren und innen gründlich gereinigt werden." Erst danach kommen weitere positive Eigenschaften wie ein gepflegtes Scheckheft, Ausstattungslisten und Daten aus Entscheidungskriterien ins Spiel.

"Am besten das Auto von außen einmal rundherum fotografieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Front- und Seitenansicht für die ersten Startfotos", so Herschbach. Dazu kämen mindestens je ein Bild von Cockpit und Kofferraum. Alles Weitere sei optional, förderte aber einen positiven Eindruck. Pluspunkte bringt auch eine individuelle Sonderausstattung, die gehört auf jeden Fall in Szene gesetzt.

Natürlich ist eine realistische Preisvorstellung zwingend nötig, um ernsthafte Interessenten bei der Stange zu halten. Von Interesse ist aber auch, ob das Fahrzeug bisher privat oder geschäftlich genutzt wurde, die bisherige Anzahl der Halter, der Termin für die nächste Hauptuntersuchung und eventuelle Unfallschäden und ihre Reparaturen.