Auto

Diese Mängel sorgen für die meisten Unfälle

Archivartikel

Mängel an Autos stellen eine nicht unwesentliche Gefahr im Straßenverkehr dar. Das unterstreichen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Drei Mängelgruppen sind ganz vorne: Bereifung, Beleuchtung und Bremsen.

2,6 Millionen von der Polizei erfasste Unfälle gab es demnach im Jahr 2018. 3.275 Menschen wurden bei den Unfällen getötet und 67.967 schwer verletzt. Bei 18 Unfällen mit Getöteten ermittelte die Polizei die Reifen als Unfallursache, bei sechs ie Beleuchtung und bei vier die Bremse.

Bei Unfällen mit Personenschäden waren es 1.058-mal die Bereifung, 658-mal die Bremsen und 565-mal die Beleuchtung. Technische Mängel als Ursache der schwerwiegenden Unfälle mit Sachschaden waren 699-mal bei der Bereifung zu finden, 81-mal bei den Bremsen und 36-mal bei der Beleuchtung.

Die Probleme werden durch die Mängel aus rund drei Millionen Hauptuntersuchungen durch die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e. V. (KÜS) unterstrichen. Auch hier liegen Beleuchtung, Bremsen und Räder/Reifen deutlich vorne in der Negativbilanz.

24,86 Prozent der Mängel wurden bei der Beleuchtung durch die Prüfingenieure der KÜS erfasst. Die Bremsanlage steht für 2018 mit 21,10 Prozent in der Mängelbilanz der KÜS. In der Gruppe Räder/Reifen wurden 15,91 Prozent Mängel eingetragen.