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e-tron gibt bei Audi den Takt vor

Archivartikel

Audi setzt auf Elektromobilität und zieht damit gleich mit Volkswagen. Hierbei stellt der e-tron in Sachen Forschung und Entwicklung die Weichen. Die Ziele sind ambitioniert: Bis zum Jahr 2025 will die Vier-Ringe-Marke mehr als 30 elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen.

Die Kompetenzen und Erfahrungen aus der Entwicklung und Produktion des e-tron sollen in kommende Projekte für rein elektrische Modelle fließen. Breit angelegte Aus- und Weiterbildungskonzepte würden die Aktivitäten flankieren, teilt Audi mit.

Zur Markteinführung des e-tron hat Audi mehr als 9.500 internationale Handelsmitarbeiter geschult. Um einen optimalen Service zu gewährleisten, setzt man auf innovative Virtual Reality (VR) Technologie: Servicetechniker in mehr als 40 Märkten nutzen ein speziell entwickeltes VR-Training, um sich mit den Details der Hochvoltbatterie im Audi e-tron vertraut zu machen.

Neben dem Produkt selbst gewinnt das Erleben einer Marke für anspruchsvolle Kunden zunehmend an Bedeutung. Dies gelte, so Audi, in besonderem Maße für elektrifizierte Modelle, denn hier spiele das Ökosystem rund ums Auto eine entscheidende Rolle.

Darum bietet das Unternehmen seinen Kunden den e-tron-Charging-Service. Dieser erschließt den Zugang zu etwa 80 Prozent aller Ladestationen in Europa - das sind mehr als 110.000 öffentliche Ladepunkte in 20 EU-Ländern, die von 220 Anbietern betrieben werden.

Für das Laden zuhause können Audi-Kunden ihr Haus und ihre Garage mit "Volkswagen Naturstrom" versorgen, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird. Wenn gewünscht, überprüft ein vom örtlichen Audi-Servicepartner vermittelter Elektroinstallateur die Stromversorgung in der heimischen Garage und installiert einen Ladeanschluss. So kann sich der Audi-Kunde auch im Bereich E-Mobilität kompetent umsorgt fühlen.