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Elektrisch nach Sylt ohne Angst

Archivartikel

Die Reichweiten-Angst schwindet. Denn die Batterien in Elektroautos gewinnen an Ladung. Nun stromert ein Mini ausgiebig entlang der Nordseeküste. Mit einer Reichweite von 235 bis 270 Kilometern ist der neue Mini Cooper SE dazu prädestiniert, die Stadtgrenzen zu überwinden, um lokal emissionsfreien Fahrspaß auch mal in ländlicher Umgebung zu genießen.

Nun ging es rein elektrisch von Hamburg nach Sylt und zurück. Der 135 kW/184 PS starker Elektromotor stößt auch auf zügigen Autobahnetappen erst bei 150 km/h an sein - aus Effizienzgründen künstlich herbeigeführtes - Limit. Die notwendige Energie dazu liefert ein modellspezifisch konzipierter und mit aktuellster Zelltechnologie ausgestatteter Hochvoltspeicher mit einem Brutto-Energiegehalt von 32,6 Kilowattstunden.

Mit komplett geladener Batterie und problemlos verstautem Wochenendgepäck kann der Ausflug nach Sylt, oder wie die Hamburger ganz bescheiden sagen: "auf die Insel", beginnen. Knapp 200 Kilometer liegen zwischen der Hamburger Stadtgrenze und dem beliebten, ganz oben links auf der Deutschlandkarte eingezeichneten Urlaubseiland, wobei der elektrisch angetriebene Mini das letzte Stück der Fahrt nicht mit eigener Kraft absolvieren muss. In Niebüll wird er auf den Sylt-Shuttle der Deutschen Bahn verladen.

Das geschäftige Treiben der Inselhauptstadt Westerland, die stylischen Bars und urigen Restaurants von Kampen und die unberührte Natur am Morsumer Kliff lassen sich am besten zu Fuß erkunden, während der ans Stromnetz angeschlossene Elektro-Mini bereits frische Kräfte für die Rückfahrt sammelt. Dreieinhalb Stunden genügen an einer Wallbox zum vollständigen Aufladen - aber wer will auf Sylt schon in Hektik verfallen? Hier genügt auch eine herkömmliche Haushaltssteckdose.