Auto

Elektrisch rollern - aber sicher

Archivartikel

Sie sind smart und kompakt - und einer der Hauptaufreger im Sommer 2019: die Elektro-Kleinstroller. Damit die praktischen Flitzer im Verkehr mitmischen dürfen, müssen sie eine ganze Reihe von Auflagen erfüllen - nur dann bekommen sie die nötige Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE).

So müssen zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen vorhanden sein. Die Werte für die Mindestverzögerung "sind definiert und werden in mehreren aufeinanderfolgenden Bremsungen überprüft", heißt es beim Technischen Dienst der KÜS, der für namhafte Hersteller die Gutachten zur Erlangung der Betriebserlaubnis erstellt hat.

Ein weißer Scheinwerfer und ein "Katzenauge" vorne, hinten eine rote Schlussleuchte und ein roter Rückstrahler plus seitlich gelbe Rückstrahler sind ebenso Pflicht wie die Versicherungsplakette. Geprüft werden auch die Funktion von Hupe oder Klingel, die Höhe der Lenk- und Haltestange von mindestens 700 Millimetern (bei Scootern ohne Sitz) und die Deaktivierung des Antriebs: Er muss stoppen, sobald der Beschleunigungs-Drehgriff nicht mehr betätigt wird.

Ganz genau schaut der Technische Dienst der KÜS auch nach, ob das Fahrzeug vor Manipulationen geschützt ist. Die Veränderung der vorgeschriebenen Motorleistung oder der Höchstgeschwindigkeit müssen ausgeschlossen sein.