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Kfz-Versicherung: Lockdown kommt beim Kunden nicht an

Archivartikel

Der Lockdown inmitten der Coronakrise hatte weitreichende Folgen. Auch welche, an die man nicht sofort denkt, wie zum Beispiel weniger Autounfälle. Eine weitere Folge: Kfz-Versicherer mussten weniger Schäden regulieren. Bei den Preisen der Versicherung spiegelt sich diese Entwicklung aber nicht wider. Das zeigt der Kfz-Versicherungsindex des Vergleichsportals Verivox.

Für Wolfgang Schütz, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH, kommt die Entwicklung nicht überraschend: "Erstens steigen die Preise in jedem Jahr nach der Wechselsaison im November, um dann im Oktober wieder zu sinken. Außerdem sind Kfz-Versicherungstarife langfristig kalkuliert, so dass kurzfristige Entwicklungen weniger Einfluss haben."

Es gibt Versicherer, die Kunden an den Corona-Einsparungen beteiligen wollen. Schütz: "Der Kfz-Versicherungsbeitrag wird anhand der Laufleistung berechnet. Wer deutlich weniger gefahren ist, kann das seinem Versicherer am Jahresende mitteilen. Wenn dadurch der Beitrag sinkt, wird die Ersparnis rückwirkend zurückgezahlt."