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Kia fährt elektrisch in die Zukunft

Archivartikel

Autobauer richten ihre Strategien seit Jahren mehr und mehr elektrisch aus. So auch Kia: Die Koreaner haben jetzt die neuen Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Versionen des Crossovers Niro sowie die Mildhybrid-Variante des Sportage 1.6 CRDi vorgestellt. Damit sind alle Diesel-Versionen des Kompakt-SUVs mit der innovativen 48-Volt-Technologie erhältlich.

Bei der Gelegenheit erläuterte Kia auch die Antriebsstrategie der Zukunft. Zum einen treibe Kia die E-Mobilität konsequent weiter voran, sagte Deutschland-Geschäftsführer Steffen Cost. So steige der Anteil an Fahrzeugen mit elektrifiziertem Antrieb europaweit im Jahr 2019 voraussichtlich auf rund 13 Prozent der Kia-Neuzulassungen.
Zum anderen unternehme die Marke weiterhin große Anstrengungen bei der Optimierung von Benzinern und Dieseln.

"Denn noch für lange Zeit wird der überwiegende Teil der Neufahrzeuge in Deutschland mit einem Verbrenner ausgerüstet sein", sagte Cost. Denn: "Solange die Ladeinfrastruktur und die Ladefähigkeit der Fahrzeuge noch nicht voll entwickelt sind, und vor allem, solange rund die Hälfte des Stroms in Deutschland aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird, ist ein reiner Elektroantrieb nicht immer die beste und sauberste Lösung. Welcher Antrieb optimal ist, hängt - zumindest heute noch - ganz entscheidend von der Nutzungsart ab."