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Mazda-Stromer feiert Premiere

Archivartikel

Mazda hat sich lange Zeit gelassen, dafür soll der erste Stromer der Marke auch Zeichen setzen. Denn die Japaner planen dem Vernehmen nach nicht nur eine rein elektrische Version ihres neuen Modells. Sondern auch eine mit einem ganz speziellen Reichweiten-Verlängerer.

Am 23. Oktober soll der Neue auf der Tokyo Motor Show enthüllt werden. Er basiert auf dem CX-30, soll aber einen völlig eigenständigen Auftritt haben. Wert legt man bei Mazda auf die Feststellung, dass das E-Auto "eigenständig gestaltet und selbst entwickelt" ist. Nach Deutschland soll das noch namenlose Modell in der zweiten Hälfte 2020 kommen.

Erste Prototypen, noch im CX-30-Kleid, die Mazda bereits der Fachpresse vorgestellt hat, waren mit einem im Konkurrenz-Umfeld eher kleinen, 35,5 kWh fassenden Lithium-Ionen-Akku ausgestattet, der für eine Reichweite von rund 200 Kilometern stehen dürfte. Wem das nicht reicht, der kann einen Range-Extender ordern - und zwar in Form eines Wankel- oder Kreiskolben-Motors. Dessen gravierendste Schwäche, nämlich der hohe Verbrauch bei hohen Drehzahlen, spielt bei dieser Einsatzart keine Rolle: Das Aggregat kann zur Stromerzeugung immer im verbrauchsgünstigsten Bereich betrieben werden.