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Mieze im Mietwagen

Auto-Vermieter können Geschichten erzählen - von eigenwilligen Kunden, manchmal auch von Kriminellen. Gelegentlich macht ein Tier den Platz im Mietwagen streitig. Manch einen Mietwagenfahrer habe ein ungebetener tierischer Mitfahrer schon zur Verzweiflung gebracht, berichtet ein Sprecher des Vergleichs-Portals billiger-mietwagen.de.

So berichtete ein Kunde von einem giftigen Tierchen, das sich irgendwo in seinem Mietwagen verkrochen hatte. Ein anderer rätselte, wie er eine Katze, die sich in den Motorraum seines Fahrzeugs verirrt hatte, dort wieder herauslocken könnte.

Manchmal wird es im Mietwagen gar kriminell: Am Ludwigsburger Bahnhof hatte es ein Mietwagenfahrer offenbar besonders eilig, denn ihm blieb nicht einmal mehr Zeit, seinen Mietwagen ordentlich zu parken. So stellte er ihn kurzerhand unter einer Fußgängerunterführung ab. Das wird ein teures Knöllchen, wenn nicht sogar härtere Konsequenzen drohen. Und in Groß-Buchholz hat ein vermeintlicher Autokäufer einen Mietwagen einfach einbehalten, den er vorübergehend von dem Autohaus zur Verfügung gestellt bekommen hatte. Da er ihn auch nach fünf Monaten nicht zurückgeben wollte, musste die Polizei den Mietwagen schließlich beschlagnahmen.

Manchmal haben es Auto-Vermieter auch nur mit überaus anspruchsvollen Kunden zu tun: Dass bei einer Mietwagenbuchung nur eine Fahrzeugkategorie garantiert werden kann, nicht aber ein bestimmtes Modell, will manch ein Kunde einfach nicht wahrhaben. So erreichen billiger-mietwagen.de immer wieder Sonderwünsche beispielsweise zur Farbe des Mietwagens.

Dann fragte ein Kunde, ob er einen Mietwagen in den Farben seines Lieblingsfußballvereins bekommen könnte. Ein anderer bat um ein Fahrzeug in einer möglichst knalligen Farbe, damit er im ungewohnten Linksverkehr seines Reiseziels für die anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sei. Allerdings akzeptieren die internationalen Vermieter Farbwünsche gar nicht, so dass die Kunden sich am Parkplatz immer auf eine Überraschung gefasst machen müssen.