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Mini Cooper SE im Green Mode durch die "Grüne Hölle"

Archivartikel

Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart hat der Nürburgring-Nordschleife einst den Namen verpasst, der sie am besten charakterisiert. Die "Grüne Hölle" ist Faszination und Furcht zugleich, ein Motorsport-Mythos. Und Schauplatz für ultimative Härtetests für jedes neue Modell der Marke Mini. Das gilt auch für den neuen Mini Cooper SE, das erste reine Elektrofahrzeug des Automobilherstellers. Der Cooper SE fuhr im Green Mode und ganz ohne Bremspedal-Einsatz durch die "Grüne Hölle".

Der neue Mini Cooper SE ist das erste elektrifizierte Modell der BMW Group, in dem der Fahrer das Ausmaß der Rekuperation und die damit verbundene Verzögerungswirkung individuell bestimmen kann. Bedeutet konkret: Je nach gewähltem Modus führt der Elektromotor mehr oder weniger Energie zurück in den Hochvoltspeicher - sobald der Fahrer den Fuß vom Fahrpedal nimmt.

Den Effizienz-Test auf dem Nürburgring absolviert der Mini Cooper SE im Green Mode. Diese Einstellung umfasst neben einer komfortorientierten Lenkungskennlinie auch ein etwas weniger spontanes Ansprechen des Antriebs.

Beispiel Brünnchen bei Kilometer 16: Empfehlung der Profis: Die scharfe Rechtskurve auf der linken Fahrbahnseite sollte man anfahren und frühzeitig einlenken. Hier ist die volle Rekuperationsleistung gefragt, um nicht über die Curbs am linken Rand hinausgetragen zu werden. Vor der zweiten Rechtskurve dieses Streckenabschnitts genügt dagegen das niedrige Verzögerungsniveau.

So geht es bis hinein in die Eiskurve und dann Richtung Pflanzgarten. Direkt hinter der Galgenkopf-Biegung kann der Mini all jene Energie, die, statt an den Bremsscheiben zu entweichen, beim rekuperativen Verzögern in seine Hochvoltbatterie zurückgespeist wurde, für einen Schlussspurt über die Döttinger Höhe nutzen.