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Mini Vision Urbanaut: Wohnzimmer auf Rädern

Archivartikel

BMW denkt in die Zukunft. Nach dem serienreifen iX steht jetzt die Studie Mini Vision Urbanaut im Mittelpunkt. Ein Auto, das ebenso fürs Fahren wie fürs Stehen gedacht ist. Gleich nach der Ankunft wird die Monospace-Karosse nämlich zum Wohn- und Wohlfühlzimmer, das durch eine seitliche Tür mit Schiebe-Schwenk-Mechanik betreten werden kann.

Laut der Designer zeigt die Front des Vision Urbanaut eine Weiterentwicklung der klassischen Mini-Scheinwerfer und des Kühlergrills. Die Frontleuchten liegen hinter einer gefrästen Aluminiumstruktur mit Langlochmuster. Sie werden erst sichtbar, wenn sie aktiviert sind.

Die beiden Vordersitze sind drehbar, die Rückenlehnen der Sitzfläche im Fond hinten links sind manuell umklappbar und hinten rechts schwenkbar. Weil sich im Stand das Dashboard absenkt, wird der Fahrerbereich zur gemütlichen Sitzecke, die Frontscheibe lässt sich nach oben öffnen. Der dunkler gehaltene Fondbereichsoll nach der Intention der Formgeber dazu einladen, "für sich zu sein".

Neben größtmöglichem Raumangebot auf kleiner Verkehrsfläche und rein elektrischem Antrieb setzt der Mini Vision Urbanaut auch bei den verwendeten Materialien auf Ressourcen-Schonung. "Neben dem Einsatz von Rezyklaten bedeutet dies auch, auf eine chrom- und lederfreie Umsetzung zu achten", heißt es bei den Münchnern.