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Mit klugen Kniffen zur günstigen Kfz-Versicherung

Archivartikel

Viele Kfz-Versicherungsverträge sind bis zum 30. November kündbar. Kein Wunder, dass In den letzten Monaten des Jahres besonders viele Autofahrer den Versicherer wechseln. Mit ein paar Kniffen können Kunden Geld sparen. Experten vom ADAC wissen, wie es geht. Wichtig zu beachten: Der günstige Tarif alleine reicht nicht. Denn die Versicherungsleistung muss dabei noch gut sein.

Seit der Corona-Krise arbeiten immer mehr Menschen im Home-Office. Wer seltener ins Büro fährt oder das Auto aus anderen Gründen häufiger stehen lässt, kommt oft auf eine geringere jährliche Fahrleistung. Die gefahrenen Kilometer beeinflussen aber den Preis der Kfz-Versicherung. Die Fahrleistung sollte daher regelmäßig überprüft und realistisch angegeben werden.

Unterdessen können Autofahrer in der Kaskoversicherung vereinbaren, im Schadenfall eine Selbstbeteiligung zu zahlen. Oft liegt diese bei 300 Euro in der Vollkasko und 150 Euro in der Teilkasko. Selbstbehalte senken je nach Höhe die Versicherungsprämie deutlich. Wenn nur eine Person - oder zusätzlich eine zweite - das Auto fährt, wird es günstiger.

Sparen kann auch, wer damit einverstanden ist, dass das Fahrzeug nach einem Kaskoschaden in einer Partnerwerkstatt des Versicherers repariert wird. Diese Werkstätten liegen nicht immer in unmittelbarer Nähe. Autofahrer sollten deshalb darauf achten, dass die Versicherung einen kostenlosen Hol- und Bringservice sowie ein Ersatzfahrzeug anbietet.

Ein Telematik-Baustein in der Kfz-Versicherung belohnt Autofahrer für eine umsichtige Fahrweise. Dafür werden beispielsweise Brems-, Beschleunigungs-, Kurvenverhalten und Geschwindigkeit mit einer App gemessen und ausgewertet.

Sichere Fahrer können bis zu 30 Prozent ihrer Versicherungsprämie einsparen. Bei der ADAC Autoversicherung, die einen solchen Baustein unter dem Namen Fahr + Spar kostenlos anbietet, können Interessierte die App auch unverbindlich testen.

Wichtig ist der Blick auf die Leistungen:

- Die Deckungssumme in der Kfz-Haftpflichtversicherung sollte bei 100 Millionen Euro für Sachschäden und bei 15 Millionen Euro je geschädigter Person liegen.
- Der Versicherungsschutz sollte auch bei grober Fahrlässigkeit (zum Beispiel wenn eine rote Ampel überfahren wird) nicht eingeschränkt werden.
- Bei Unfällen sollten Kollisionen mit Tieren aller Art versichert sein, nicht nur mit Haarwild.
- Bei Marderbissen sollte der Versicherungsschutz auch für Folgeschäden am Fahrzeug gelten.
- Erhöhter Haftpflichtschutz für Schäden, die mit einem Mietwagen im europäischen Ausland verursacht werden, sollte eingeschlossen sein (Mallorca-Police).
- Wer nach einem Schaden nicht zurückgestuft werden will, sollte einen Rabattschutz abschließen. Diese Zusatzleistung schützt vor einem Anstieg der Versicherungsprämie nach einem Schadenfall.