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Mitsubishi ASX: SUV mit Star-Potenzial

Archivartikel

Wer bei Mitsubishi an hochbeinige Geländewagen denkt, dem fallen die Modelle Pajero und Outlander ein. Na gut: Der Pajero hat seit Frühjahr 2018 ausgedient und wird seitdem nicht mehr produziert. Dafür gibt es den Outlander jetzt sogar als weißen Riesen mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Der Einstieg in die SUV-Welt von Mitsubishi gelingt aber schon eine Nummer kleiner. Da hat sich nämlich der ASX klammheimlich zum Star gemausert.

Der ASX macht in den Metropolen rund um den Globus eine gute Figur. Aber auch im kargen australischen Outback verrichtet er ohne zu murren seinen Dienst. Das Crossover-Modell hat mittlerweile ein große Fan-Gemeinde um sich versammelt. Laut Mitsubishi ist der ASX mit mehr als 1,36 Millionen verkauften Einheiten in über 90 Märkten nach dem Outlander und dem L200 die weltweite Nummer drei im Fahrzeugabsatz des japanischen Autobauers.

Nun wird der ASX optisch und technisch und optisch aufpoliert. Mitsubishi verspricht dabei umfangreiche Upgrades und Änderungen. So übernimmt der ASX zum Modelljahr 2020 mit einer neu gestalteten Frontpartie die aktuellste Evolutionsstufe der Mitsubishi-Formensprache "Dynamic Shield". Darüber hinaus spendiert der Hersteller seinem Einstiegs-SUV an Front und Heck neue Stoßfänger. Ebenso haben die Designer bei der LED-Beleuchtung vorne und hinten Hand angelegt.

Auch der Innenraum wurde mit Liebe zum Detail aufgefrischt. Die Schwerpunkte lagen auf hochwertigen Materialien, ergonomischem Feinschliff wie zum Beispiel die neue Klimaanlagenregelung und einer Dachhimmelverkleidung in Schwarz, teilt Mitsubishi dazu mit. Dazu kommen Verbesserungen wie eine Mittelkonsole mit teilweise metallischer Oberflächenstruktur sowie kontaktfreundliche Softtouch-Kniepads. Und das überarbeitete Cockpit verfügt jetzt über ein neues Infotainment-System (SDA) mit erweiterten Funktionen. Das Display wurde auf acht Zoll vergrößert.

Damit der ASX nicht nur im Stadtverkehr mitschwimmen kann, wird Mitsubishi europäischen Kunden nach kurzer Pause auch wieder eine Allradversion anbieten. Diese Version wird drei Fahrmodi (2WD, 4WD Auto, 4WD Lock) beinhalten, die die Antriebscharakteristik intelligent auf den Fahrstil des Lenkers und die äußeren Bedingungen abstimmen sollen, heißt es.

Auch beim Antrieb spendiert Mitsubishi dem ASX ein Upgrade: einen 2.0 Liter SOHC MIVEC Benzinmotor (150 PS bei 6.000 U/min, 195 Nm bei 4.200 U/min) mit einem manuellen 5-Gang-Schaltgetriebe oder einer INVECS-III-CVT-Automatik mit 6-stufigem "Sports Mode". Er ersetzt den bisherigen 1.6 Liter Benzinmotor.

Die nächste ASX-Generation bietet zudem eine neue Version des Infotainment-Systems "Smartphone Link Display Audio II" (SDA II). Die verbesserte Konnektivität soll die eine Nutzung ausgewählter Smartphone-Apps während der Fahrt ermöglichen. Je nach Ausstattungslinie sorgt ein TomTom-Navigationsgerät mit Echtzeitverkehrsanzeige (nur in Verbindung mit einer App) und Verkehrszeichenanzeige (über das Kartenmaterial) dafür, dass der Fahrer jederzeit den richtigen, sichersten und auch schnellsten Weg findet.

Der ASX fährt serienmäßig mit sieben Airbags sowie Isofix-Kindersitzbefestigungen auf der Rücksitzbank vor. Auch bei den Sicherheitssystemen bleiben bereits in der Einstiegsversion BASIS kaum Wünsche offen vorbildlich: Bi-LED-Scheinwerfer, ein Regensensor sowie eine Klimaanlage und elektrisch beheiz- und verstellbare Außenspiegel gehören zur Grundausstattung des Einstiegs-SUV von Mitsubishi Motors.

Zu den deutschen Händlern rollt der ASX im September 2019. Preise und Ausstattungslinien werden zeitnah bekannt gegeben, teilt Mitsubishi mit.

Ralf Loweg / mid