Auto

Neue Taycan-Fabrik soll Maßstäbe setzen

Porsche will mit dem Taycan in eine neue Ära starten. Für den ersten rein elektrisch angetriebenen Sportwagen der Marke gibt es eine neue Fabrik. Die hat der Autobauer jetzt offiziell eröffnet.

Die neue Produktionsstätte soll Maßstäbe bezüglich Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit setzen."Wir bekennen uns zu den im Dezember 2015 in Paris vereinbarten Klimazielen und stehen ganz klar in der Verantwortung, umweltbelastende Emissionen zu reduzieren. Unser Anspruch in Sachen Nachhaltigkeit geht aber deutlich über die Dekarbonisierung hinaus", so Albrecht Reimold, Vorstand Produktion und Logistik der Porsche AG. "Porsche verfolgt das Ziel der 'Zero Impact Factory', einer Produktion ohne negative Umweltauswirkungen."

Die Fertigung ist vernetzt und flexibel. Anstelle eines klassischen Fließbandes kommen fahrerlose Transportsysteme zum Einsatz, auf denen Bauteile und Fahrzeuge von Station zu Station bewegt werden. Porsche nennt das "Produktion 4.0". Die Porsche-Mitarbeiter sind dabei weiterhin integraler Teil des Projekts.

Mit dem Taycan entstehen 1.500 neue Arbeitsplätze am Standort Zuffenhausen. Parallel zum Fabrikneubau und den Produktionsvorbereitungen hat Porsche eine Qualifizierungsmaßnahme umgesetzt, mit der alle Mitarbeiter auf die Besonderheiten der Elektromobilität vorbereitet wurden.

Insgesamt investiert das Unternehmen bis 2022 mehr als sechs Milliarden Euro in die Elektromobilität. In die neuen Produktionsanlagen allein hat das Porsche 700 Millionen Euro investiert, eine Milliarde inklusive des neuen Karosseriebaus, der auch für die aktuelle Generation des Porsche 911 genutzt wird.

Die neue Fabrik ergänzt die Produktion zweitüriger Sportwagen, von denen am Traditionsstandort Zuffenhausen täglich 250 Fahrzeuge der Baureihen 911 und 718 entstehen.