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Neuer Corsa als Aerodynamik-Champion

Archivartikel

Der Windkanal spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des neuen Opel Corsa, der auf der IAA im September 2019 seine Weltpremiere feiert. Denn jedes relevante Detail der mittlerweile sechsten Generation wurde aerodynamisch optimiert. Das Resultat: "Mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,29 und einer im Vergleich zum Vorgänger geringeren Stirnfläche von nur 2,13 Quadratmetern ist der neue Corsa eines der aerodynamischsten Autos seiner Klasse", heißt es bei Opel.

Wie wichtig diese Maßnahmen sind, zeigen Zahlen: Eine optimierte Fahrzeug-Aerodynamik kann den Luftwiderstand eines Autos um bis zu zehn Prozent senken. Das macht beim Verbrauch gemäß NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) einen Unterschied von rund zwei Prozent aus. "Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h lassen sich so bis zu fünf Prozent Kraftstoff einsparen", erklärt ein Opel-Sprecher.

Im Detail wurde der Unterboden des Corsa von Höhe des Motorblocks bis zur Hinterachse mit glatten Abdeckungen verkleidet - die Luft kann besser unter dem Auto zum Heck strömen. Auch der Heckspoiler verbessert den Luftfluss, reduziert Wirbelschleppen am Heck und vermindert den aerodynamischen Auftrieb an der Hinterachse, was zum stabilen Geradeauslauf speziell bei hohem Tempo beiträgt.

Erstmals verfügt der Corsa auch über einen aktiven Aero-Shutter. Diese Kühlerjalousie öffnet und schließt sich abhängig von Motorentemperatur und Geschwindigkeit und leitet die anströmende Luft wenn möglich um die Fahrzeugfront zu den Seiten.