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Nürburgring: Hyundai peilt Klassensieg an

Archivartikel

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist eine Herausforderung für Mensch und Maschine. Und die 48. Auflage der Veranstaltung stellt wegen der Corona-Krise ganz besondere Anforderungen an die Fahrer und Teams.

Doch zunächst einmal sind alle froh, dass endlich wieder die Motoren dröhnen, wenn auch mit Verspätung. Denn das eigentlich für den Mai geplante Rennen geht jetzt vom 24. bis 27. September 2020 über die Bühne - diesmal allerdings ohne Zuschauer.

Mit dabei ist auch Hyundai. Der Hersteller schickt zwei Fahrzeuge in der TCR-Klasse an den Start. Nach den Podiumserfolgen bei den vergangenen Auflagen des Langstreckenklassikers in der Eifel peilt die Motorsport GmbH von Hyundai bei der 48. Auflage des Rennens einen Klassensieg an.

Das Team setzt je einen Hyundai i30 N TCR und einen Veloster N TCR ein - zwei TCR-Rennwagen, die auch über Hyundai Motorsport Customer Racing für Kundenteams angeboten werden.

Besonders die Nordschleife und das 24-Stunden-Rennen mit 160 Teams auf der Strecke gelten als hart und unvorhersehbar. Durch die Verschiebung vom traditionellen Frühjahrstermin auf den Herbst erwartet die Teams auf der 25,378 Kilometer langen Strecke mehr Fahrzeit bei Dunkelheit. Außerdem kann das unberechenbare Eifelwetter zu einer herausfordernden Komponente werden.

"Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist eine der größten Herausforderungen der Saison. Und in diesem Jahr wird es für alle Teilnehmer härter, da das Rennen später im Jahr stattfindet. In unserem Team haben wir alle Voraussetzungen, um unsere Klasse zu gewinnen", sagt Hyundai Motorsport Teamchef Andrea Adamo.