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Parken mit dem Cabrio: Die wichtigste Frage

Die Frage stellt sich im Sommer häufig beim Parken mit Roadster oder Cabrio: Verdeck schließen - oder einfach offen lassen, wenn's nur um einen kurzen Einkauf geht? Die Experten-Antwort ist ziemlich eindeutig.

Grundsätzlich sollten die Besitzer besonders gut aufpassen, wo sie parken, heißt es bei der HUK-Coburg. Der Hintergrund: Der Versicherer muss pro Jahr knapp 3,2 Millionen Euro für gestohlene Cabrios beziehungsweise für Diebstähle aus dem Cabrio berappen.

Offen oder zu? Letztlich entscheidet darüber der Abstellplatz. Besitzer mit abschließbarer Einzelgarage können das ganz nach Lust und Laune handhaben. Mehr Vorsicht ist bei Tiefgaragen geboten, die für viele Personen frei zugänglich sind. Hier gelten dieselben Regeln wie auf der Straße: Wer sein Cabrio abstellt, um schnell etwas zu besorgen, kann das Verdeck offen lassen. Wer aber mehrere Stunden parkt, sollte das Dach schließen. "Gleiches gilt bei Fahrten in Länder, in denen besonders häufig Autos gestohlen werden wie zum Beispiel in Italien oder Polen", so die Assekuranz.

Noch eine Einschränkung: Mit offenem Verdeck sollten keine Taschen, Handys oder Ähnliches im Auto liegengelassen werden. Fest ein- oder angebaute Teile wie das Infotainmentsystem sind über die Teilkasko mitversichert. Im Zweifelsfall wird aber auch hier die Frage relevant, wo und wie lange geparkt wurde.

Und dann gibt es noch diesen ganz pragmatischen Grund für ein geschlossenes Verdeck: Nach einem Regenguss Sitze und Teppichboden des Zweisitzers zu trocknen, macht deutlich weniger Spaß als eine Spritztour an schönen Sommertagen. Was letztlich zur klaren Empfehlung führt: Geschlossen ist besser.