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Porsche schnuppert bis 2022 Formel-1-Luft

Archivartikel

Mit eigenen Rennwagen ist Porsche in der lauten und schnellen Welt der Formel 1 schon lange nicht mehr am Start. Dennoch mischt der Sportwagenhersteller in der Königsklasse des Motorsports mit - und zwar im Rahmenprogramm. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern.

Die Schwaben haben den Vertrag mit der Formel 1 um drei Jahre verlängert. Das bedeutet: Der Porsche Mobil 1 Supercup sowie nationale Porsche-Markenpokale gehen bis einschließlich 2022 bei der FIA Formula One World Championship an den Start.

"Wir sind stolz, die vertrauensvolle Partnerschaft fortzuführen. Die Formel 1 bietet ein exklusives Umfeld mit einem einmaligen Flair. Diese Faszination, aber auch die hohe mediale Bedeutung stellen für unsere Rennserien ein ideales Gesamtpaket dar", sagt Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport.

Der Porsche Mobil 1 Supercup fährt seit seiner Debüt-Saison 1993 ununterbrochen im Rahmenprogramm der Formel 1. Berühmte Rennstrecken wie im belgischen Spa-Francorchamps, das Autodromo Nazionale Monza in Italien oder der Stadtkurs in Monte Carlo gehören traditionell zum Rennkalender des Markenpokals.

Die Piloten treten im 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup gegeneinander an. Alle Rennfahrzeuge sind technisch identisch, ebenso die Reifen und der Kraftstoff - Chancengleichheit ist somit garantiert. Und das sorgt für große Spannung.

Der Supercup bildet die Spitze der Porsche-Markenpokale und stellt eine ideale Ausbildungsplattform für talentierte Rennfahrer dar. "Der Supercup wird sich künftig mit acht Veranstaltungen auf die Europa-Rennen der FIA Formula One World Championship fokussieren. Nationale Porsche-Markenpokale ergänzen das Formel-1-Rahmenprogramm bei einer Vielzahl anderer Events weltweit und präsentieren Porsche in einem attraktiven Umfeld", sagt Michael Dreiser, Leiter Porsche Motorsport Vertrieb.