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Richtig vorbereitet zum TÜV-Termin

Archivartikel

Wenn bei Autos der TÜV-Termin ansteht, kann man sich als Besitzer darauf vorbereiten. Das betont der TÜV Rheinland. So sollte man ein wenig Zeit investieren und das Fahrzeug gründlich inspizieren. "Viele Mängel am Wagen erkennen auch Laien und können sie selbst beheben oder von einer Werkstatt beseitigen lassen", sagt TÜV-Spezialist Dieter Lauffs.

So lässt sich beispielsweise die Funktion von Scheinwerfern, Blinkern und Rückleuchten leicht selbst kontrollieren. Dennoch gehört die fehlerhafte Beleuchtung am Fahrzeug zu den häufigsten Mängeln bei einer HU. Ebenfalls ratsam: Das Fahrzeug vor dem Termin waschen und säubern. Das hinterlässt einen besseren Gesamteindruck und erleichtert die Arbeit der Prüfer.

Den genauen Zeitpunkt der HU können Autobesitzer dem Fahrzeugschein entnehmen oder auf der farbigen Plakette auf dem hinteren Kennzeichen nachlesen: Die Zahl in der Mitte der Plakette zeigt das Jahr - beispielsweise 2021 - der nächsten HU an, die oberste Ziffer im äußeren Kreis den Monat wie "8" für August. An den Prüfstellen des TÜV Rheinland kostet die rund 160 Punkte umfassende Untersuchung 112,10 Euro.

Stellen die Sachverständigen am Fahrzeug keine Mängel fest, gibt es eine neue Prüfplakette. Bei geringen Mängeln wie einer defekten Begrenzungsleuchte oder einem leicht verkratzten Spiegelglas kann die Plakette trotzdem vergeben werden. Jedoch muss der Halter des Fahrzeugs den im Bericht vermerkten Defekt unverzüglich beheben lassen. Dies erspart die Wiedervorführung des Kfz, "erhöht die Verkehrssicherheit und vermeidet bei einer Polizeikontrolle ein Verwarnungsgeld", so der TÜV Rheinland.

Wird die Plakette wegen erheblicher Mängel verweigert, bleibt dem Fahrzeughalter üblicherweise ein Monat Zeit, um das Auto zur Nachuntersuchung vorzuführen. Wegen der Corona-Pandemie ist diese Frist vorerst bis zum 30. November 2020 auf zwei Monate verlängert worden.