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Saisonkennzeichen: So können Motorradfahrer sparen

Wichtiger Stichtag für Motorradfahrer mit Saisonkennzeichen ab März: Sie können ihre Motorradversicherung noch bis Ende Januar kündigen und einen neuen Tarif abschließen. Und der Wechsel lohnt sich: Im Dezember 2020 war der durchschnittliche Haftpflichtbeitrag 17 Prozent günstiger als im August.

"Biker sollten die Chance ergreifen und mit dem Wechsel ihrer Motorradversicherung nicht mehr zu lange zögern", sagt Dylan Medland, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen beim Vergleichsportal Check24. "Aktuell ist der Beitrag noch vergleichsweise günstig, aber seit November vergangenen Jahres steigen die Preise bereits an."

Der Wechsel vom teuersten zum günstigsten Anbieter spart in Beispielberechnungen 59 Prozent des Beitrags. Bei einem ganzjährigen Versicherungsschutz inklusive Teilkasko entspricht das jährlich 83 Euro. Auch Halter mit Saisonkennzeichen zahlen mit dem günstigsten Tarif bis zu 59 Prozent beziehungsweise 55 Euro im Jahr weniger als beim teuersten Anbieter.

Im Schnitt der jeweils fünf günstigsten Tarife kostet die Motorradversicherung mit Saisonkennzeichen (März bis einschließlich Oktober) 30 Prozent weniger als ein ganzjähriges Angebot.

Tipp der Experten: Bei einem Saisonkennzeichen sollte das Motorrad mindestens sechs Monate angemeldet sein. Nur so werden Versicherte nach einem unfallfreien Jahr in eine höhere Schadenfreiheitsklasse eingestuft.