Auto

Schaeffler will weitere Stellen abbauen

Die Krise der Autobranche hat auch Auswirkungen auf das Geschäft der großen Zulieferer. Das zeigt sich aktuell am Beispiel Schaeffler. Das Unternehmen will bis Ende 2022 insgesamt 4.400 weitere Stellen in Deutschland und Europa abbauen.

Betroffen seien im zwölf Standorte in Deutschland - darunter der Stammsitz im fränkischen Herzogenaurach - und zwei weitere im europäischen Ausland, teilt Schaeffler mit. Für den Standort Wuppertal werde auch eine Komplettschließung nicht mehr ausgeschlossen. Schaeffler erhofft sich durch das Maßnahmenpaket ein Einsparpotenzial in Höhe von 250 bis 300 Millionen Euro jährlich.

"Trotz einer Belebung der Nachfrage in allen drei Sparten und vier Regionen in den letzten Monaten bleibt die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie und die daraus resultierende Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage hoch", heißt es in einer Mitteilung.