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Skoda Superb OHV: Dornröschen wird wachgeküsst

Archivartikel

Neuer Glanz im Skoda-Museum: Ein Skoda Superb OHV aus dem Jahr 1948 ist bereit für den öffentlichen Auftritt. Drei Jahre lang haben Experten damit verbracht, das edle Fahrzeug aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken und in voller Schönheit zu präsentieren. Zu sehen ist dieses seltene Exemplar jetzt im Skoda-Museum in Mlada Boleslav. Zwischen 1946 und 1949 entstanden lediglich 158 Exemplare in besonders beeindruckenden Ausführungen.

Dieser Skoda Superb OHV gehörte im Jahr 1968 zu den ersten historischen Fahrzeugen, die das Museum erworben hat. Allerdings kam das Fahrzeug damals unvollständig und mit nicht originaler Polsterung an. "In den vergangenen drei Jahren hat unsere Museumswerkstatt dieses Unikat mit größter Sorgfalt umfangreich restauriert und praktisch in den Auslieferungszustand zurückversetzt. Jetzt rundet das Fahrzeug im Museum die Reihe der dort ausgestellten älteren Exemplare der prestigeträchtigen Modellreihe Superb ab", sagt Museumsleiterin Andrea Frydlova.

Der Name "Superb" wird bei Skoda bald 85 Jahre alt. Denn am 22. Oktober 1934 präsentierte der Autobauer mit dem 640 Superb das erste Modell, das diesen Namen trug. Das Oberklasse-Spitzenmodell verfügte über einen Zentralrohrrahmen, Einzelradaufhängung rundum, hydraulische Bremsen und einen leistungsstarkem Sechszylindermotor. Das 2.492 ccm große Aggregat leistete 55 PS/40,5 kW. Die Serienproduktion des ersten Superb begann dann im Sommer 1935.