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Stromer im Aufwind

Archivartikel

Die staatlichen Kaufanreize haben der Elektromobilität in Deutschland einen Schub versetzt. So wurden im Jahr 2020 insgesamt 194.000 rein batterieelektrische Pkw neu zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nun mitteilt. Das entspricht einem Plus von 206 Prozent im Vergleich zu 2019.

Zusammen mit anderen alternativen Antrieben wie Plug-in-Hybriden, Gas- oder Wasserstoffantrieb rollten knapp 395.000 Elektroautos auf die Straßen - rund 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

13,5 Prozent und damit knapp jeder siebte neu zugelassene Stromer hatte 2020 einen Batterieantrieb unter der Haube. 2019 waren dies 8,4 Prozent gewesen. Den höchsten Anteil an den neu zugelassenen E-Autos hatte mit etwas mehr als 17 Prozent die Marke VW, gefolgt von Mercedes (knapp 15 Prozent) und Audi (9,0 Prozent).

Bei den rein batterieelektrisch angetriebenen Pkw entfiel der größte Neuzulassungsanteil mit 24 Prozent ebenfalls auf die Marke VW, gefolgt von Renault (16 Prozent) und Tesla (9,0 Prozent).

"Die E-Mobilität ist in der Mitte der mobilen Gesellschaft angekommen. Positive Nutzererfahrungen verlässliche Technologien und ein wachsendes Angebot erleichtern den Umstieg in die E-Mobilität", sagte KBA-Präsident Richard Damm.

Beim anhaltenden Zulassungstrend der Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben könne das von der Bundesregierung formulierte Ziel von sieben bis zehn Millionen zugelassenen Elektrofahrzeugen in Deutschland bis zum Jahr 2030 erreicht werden, so Damms Prognose.