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SUV-Verbot: Das denken die Deutschen

SUVs sind schicke und PS-starke Geländewagen. Doch in der Natur sind diese hochbeinigen und hochpreisigen Fahrzeuge nur ganz selten anzutreffen. Ihr Revier sind die Innenstädte des Landes. Und gerade da gibt es jetzt eine kontroverse Debatte in Deutschland. Sollen SUVs aus den Innenstädten verbannt werden? Das jedenfalls fordern Kritiker nach einem fatalen Verkehrsunfall eines SUV in Berlin. Doch was denken die Deutschen?

Nur etwa Jeder Dritte (30 Prozent) spricht sich für ein Verbot von SUVs in Innenstädten aus. Das zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von mobile.de. Die Zahl derer, die gegen ein Verbot von SUVs in Innenstädten sind, überwiegt mit 50 Prozent.

Und das, obwohl die Mehrheit der Bürger (58 Prozent) der Meinung ist, dass die sportlichen Geländewagen im Vergleich zu anderen Fahrzeug-Segmenten eine erhöhte Belastung für die Umwelt darstellen. Lediglich 28 Prozent glauben, dass sie die Umwelt nicht stärker belasten als andere Fahrzeuge.

Knapp ein Drittel der Befragten (32 Prozent) kann sich trotz der gegenwärtigen Diskussion den Kauf eines City-Offroaders vorstellen. Damit bestätigt sich der allgemeine Trend, der sich auch in den jüngsten Zulassungszahlen niederschlägt.

Sieben der zehn beliebtesten SUV-Modelle auf mobile.de sind kompakte, darunter der Chevrolet Captiva, der Hyundai ix35 und der Skoda Yeti. Es spricht aber nicht nur der Umweltaspekt gegen den Kauf eines Offroaders: So gibt fast jeder Dritte (33 Prozent) an, zugunsten einer besseren Parksituation auf ein solches Fahrzeug zu verzichten. Weitere 24 Prozent meinen, ohne Erwerb eines SUV den Straßenverkehr sicherer zu machen.

SUVs spalten Deutschland. Fest steht nur: Die Debatte geht weiter.