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Volvos extremste Crashtests

Wenn es um die Bergung eingeklemmter Unfallopfer geht, spielt der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle. Je schneller die Rettungskräfte mit ihren Werkzeugen Erfolg haben, desto besser. Um diese lebenswichtige Arbeit zu erleichtern, hat Volvo jetzt eine ungewöhnliche Crash-Aktion durchgeführt.

Üblicherweise stammen die Schulungsfahrzeuge der Rettungskräfte von Schrottplätzen. Sie sind häufig bis zu 20 Jahre alt, Steifigkeit, Konstruktion der Sicherheitskäfige und die allgemeine Haltbarkeit haben mit der von modernen Fahrzeugen nicht mehr viel gemein.

Zur Optimierung von Verfahren und Befreiungstechniken sind Tests mit neueren Fahrzeugen von entscheidender Bedeutung. Deshalb die bisher einmalige Volvo-Aktion: Zehn verschiedene Modelle fielen mehrmals von einem 30 Meter hohen Kran in die Tiefe.

"Vor jedem Abwurf berechneten die Sicherheitsingenieure von Volvo Cars, wie viel Druck und Kraft erforderlich ist, um den gewünschten Schadensgrad zu erreichen", heißt es bei den Schweden. "Wir wussten, dass wir nach diesem Test extreme Verformungen sehen würden. Damit wollten wir den Rettungsteams eine echte Herausforderung bieten."