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Wenn die DTM in die Stadt kommt

Archivartikel

Einmal im Jahr ist alles anders. Dann treten die Tourenwagen von Audi, BMW und Aston Martin in der Stadt an, auf dem einzigen Stadtkurs in Deutschland. Dann verwandelt sich Nürnberg ins "fränkische Monaco". Vom 5. bis 7. Juli ist es wieder soweit, das vierte Rennwochenende der Saison steigt auf dem Norisring. Und auf Fahrer, Autos und Reifen warten ganz besondere Herausforderungen.

Ausgestattet wird die DTM seit 2011 mit den Einheitsreifen von Hankook, die sich genauso lange als zuverlässig erweisen. Die Fahrbahn, über die normalerweise der Straßenverkehr rollt, wurde immer wieder repariert und besteht daher aus verschiedenen Belägen. Die unterschiedlichen Asphaltarten sind glatt und in sich geschlossen, so dass kein vorzeitiger Reifenverschleiß zu erwarten ist. Auf schnelle Geraden folgen enge Kurven und Passagen, vor denen die Fahrer ihre Boliden teilweise sehr stark abbremsen müssen. Auch das dürfte die Performance der Pneus kaum beeinträchtigen.

Berüchtigt ist der Norisring für seine Bodenwellen, die bei den Fahrzeugen das sogenannte Bouncing bewirken. Dieses unkontrollierbare Auf- und Abhüpfen insbesondere der Frontpartie der Autos macht es für die Fahrer schwer, den richtigen Anbremspunkt zu treffen. Ohnehin ist es für die Piloten entscheidend, auf dem engen Stadtkurs die richtige Linie zu finden.