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ZF: Maßnahmen in der Krise

Archivartikel

In der Welt der Mobilität ist Stillstand angesagt. Es geht um den Schutz der Mitarbeiter. Und deshalb ist in Zeiten der Corona-Krise vieles anders. Automobilzulieferer ZF begegnet der Notsituation mit einem Maßnahmen-Paket. Mit einer Vereinbarung zur Einführung von Kurzarbeit können Teile von Produktion und Verwaltung kontrolliert heruntergefahren werden. Da sei nötig, um auf die ausbleibende Nachfrage zu reagieren, heißt es.

"Wir gehen davon aus, dass wir die Arbeit in den einzelnen Produktlinien sowie in ganzen Werken ruhen lassen werden. Dies geschieht, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen und der Nachfrageunterbrechung der Auto- und Lkw-Hersteller zu folgen", sagt Sabine Jaskula, Vorstand Personal und Recht.

Die Regelung gilt bis einschließlich Juni 2020, wobei die Phase der Kurzarbeit sich danach richtet, zu welchem Zeitpunkt die Kunden von ZF ihre Werke wieder in Betrieb nehmen, teilt der Zulieferer mit. Der Einsatz von 25 Prozent Gleitzeit und 25 Prozent Urlaubszeit sowie 50 Prozent Kurzarbeit ermögliche das Ruhen von Produktion und Verwaltung und sichert die Beschäftigung der Belegschaft. Die Belieferung von Kunden hat laut ZF weiter Priorität und soll dazu führen, dass vereinzelt Werke und Produktlinien sowie Teile der Verwaltung normal weiterarbeiten.