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Im Test Der neue Mazda CX-3 wird nur noch mit einer Motorvariante und zwei Ausstattungslinien angeboten / Mehr Serienumfang

Zylinderabschaltung fürs Spritsparen

Mannheim.Mazda hat schon vor sechs Jahren mit dem CX-3 ein kleines SUV (Sport Utility Vehicle) auf die Räder gestellt. Zahlreiche Mitbewerber zogen nach und folgten mit ihren Angeboten in diesem Segment. Zum Modelljahr 2021 präsentiert der japanische Hersteller einen überarbeiteten CX-3, der sich funktionaler und komfortabler als sein Vorgänger gibt. Der wendige Crossover wurde aber auch abgespeckt. Mazda hat die Angebots- und Ausstattungsstruktur geändert. Nun gibt es nur noch einen Motor, zwei Getriebe, zwei Ausstattungslinien und drei Pakete. Auch Allrad ist nicht mehr verfügbar. Das mag man bedauern oder man kann sich damit trösten, dass dem Käufer die Qual der Wahl abgenommen wurde.

Schicke Form

Zumindest wurde aber der Serienumfang deutlich erweitert. Zur Basisversion zählen jetzt die Klimaautomatik, ein Konnektivitätssystem, das Digitalradio, die Geschwindigkeitsregelanlage nebst einer Smartphone-Integration. Zum Standard gehören auch der City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung. Aufpreispflichtig indessen ist ein 360 Grad Monitor, der die direkte Fahrzeugumgebung überwacht oder ein Head-up-Display, das die wichtigsten Daten auf das Sichtfeld des Fahrers projiziert.

Das Kleinwagen-SUV gefällt mit einer schicken Form. Seine kompakten Abmessungen mit 4,27 Metern Länge, 1,76 Metern Breite und 1,53 Metern Höhe machen ihn sehr wendig und agil. Im Innenraum indessen geht es relativ beengt zu. Gerade auf der Rückbank sind die Ellbogen- und Kniefreiheit schnell ausgereizt. Der Kofferraum bietet ein Volumen von 350 Litern. Das Gepäck muss über eine hohe Ladekante gehievt werden. Die Vordersitze wurden zum Modelljahr 2021 optimiert. Sie bieten nun einen höheren Sitzkomfort und einen guten Seitenhalt.

Fahraktiver Vertreter

Für den Fünftürer steht, wie erwähnt, nur eine Motorisierung zur Auswahl. Der 2.0 Liter Benziner, der 121 PS leistet, kann wahlweise mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Sechsstufen-Automatik kombiniert werden. Beim Schalter kommt die neu eingeführte Zylinderabschaltung zum Einsatz. Nahezu unbemerkt werden im niedertourigen Bereich zwei der vier Zylinder deaktiviert. Das soll helfen, Kraftstoff zu sparen. Laut Werk benötigt der CX-3 im Durchschnitt 6,2 Liter Benzin pro 100 Kilometer. Testfahrten ergaben einen Verbrauch von 7,2 Liter pro 100 Kilometer.

Der CX-3 zählt zu den fahraktiven Vertretern seines Segments. Das Getriebe ist knackig, die sechs Gänge lassen sich präzise schalten. Das Fahrwerk ist sportlich straff ausgelegt. Größere Straßenunebenheiten werden weitergegeben. Die Lenkung arbeitet direkt. Der Vierzylinder erreicht in 9,1 Sekunden die 100-Kilometer-Marke. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 192 km/h. Damit hält der wendige Japaner auch auf der Autobahn gut mit. Der Mazda CX-3 kostet in der Basisausstattung 21 390 Euro. In der höchsten Variante Selection kostet das SUV 24 140 Euro. Wer Automatik wünscht, der muss die Ausführung Selection wählen und 25 740 Euro ausgeben.

Info: Fotostrecke unter morgenweb.de/auto

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