BASF

BASF mit zusätzlichen Plätzen

Archivartikel

Die BASF stockt ihr Ausbildungsangebot in diesem Jahr deutlich auf. Der Chemiekonzern stellt in Ludwigshafen 700 Plätze für eine Ausbildung oder ein duales Studium zur Verfügung, das sind 60 mehr als im Vorjahr. Unter anderem reagiere man damit auf den demografischen Wandel, sagte eine Sprecherin. In den kommenden Jahren werden überdurchschnittlich viele Mitarbeiter das Unternehmen aus Altersgründen verlassen. Knapp 30 der neuen Plätze entfallen zudem auf den Ausbildungsberuf „Elektrotechniker für Betriebstechnik“, der in diesem Jahr erstmals angeboten wird.

Auf der anderen Seite reduziert die BASF ihr Angebot im sogenannten Ausbildungsverbund von 310 auf nun noch 250 Plätze. Vor allem in den Startprogrammen, die Jugendliche auf eine Ausbildung vorbereiten, seien Plätze weggefallen, sagte die Sprecherin. Diese seien im Vorjahr deutlich weniger gefragt gewesen als erwartet.

Einen Trend, mehr auszubilden, scheint es bei den Industriekonzernen der Region allerdings nicht zu geben. Betriebe wie Mercedes-Benz (150 Azubis) und Roche (85) in Mannheim oder Heidelberger Druckmaschinen (70, Wiesloch) melden konstante Zahlen. mk