BASF

BASF Kurt Bock schreibt Abschiedsbrief an Mitarbeiter

„Ein wenig Wehmut“

Archivartikel

Ludwigshafen.Kurt Bock (Bild) gilt als nüchtern und sachlich, doch in seinem Abschiedsbrief an die BASF-Mitarbeiter, der dieser Zeitung vorliegt, gibt sich der scheidende Konzernchef richtig gefühlvoll: Der Wechsel habe sich zwar abgezeichnet, schreibt Bock, der bei der heutigen Hauptversammlung den Vorstandsvorsitz an Martin Brudermüller übergibt und erst einmal in Ruhestand geht. „Wenn es dann so weit ist, entsteht bei mir trotzdem ein wenig Wehmut. BASF ist ein tolles Unternehmen“, so der 59-Jährige. Vieles gelinge, manchmal gebe es aber auch schmerzliche Momente und Erfahrungen.

Bock soll nach einer „Abkühlphase“ von zwei Jahren den BASF-Aufsichtsratsvorsitz übernehmen. Seinem Nachfolger Brudermüller wünscht er Erfolg und „das notwendige Quäntchen Glück“. Er schwärmt von der Zusammenarbeit „mit außergewöhnlichen Kollegen“ bei der BASF. „Wir packen die Dinge an, wir reden nicht um den heißen Brei...“ Er habe seine Aufgabe darin verstanden, ein „erstklassiges Team“ zu führen und ständig weiterzuentwickeln, so Bock. Er sei überzeugt, dass die BASF-Mannschaft die Zukunft auch mit manchen Überraschungen hervorragend meistern werde. Bock beendet den Brief mit den Worten: „Ich bin jetzt erst einmal fort, aber in Gedanken bleibe ich dabei.“