BASF

Niedrigwasser Belieferung und Produktion weiter beeinträchtigt

Regen hilft BASF nicht

Ludwigshafen.Die leichte Besserung der Niedrigwasserlage des Rheins hat beim Ludwigshafener Chemiekonzern BASF noch nicht zu einer völligen Entspannung der Situation geführt. „Es wird einige Zeit dauern, bis sich Logistik, Rohstoffversorgung, Lagerbestände und Produktion am Standort Ludwigshafen wieder normalisiert haben“, sagte ein Sprecher des Unternehmens gestern. Die Normalisierung hänge „unter anderem von der langfristigen Erholung der Pegelstände ab“.

Im gegenwärtigen Niedrigwasser der bedeutendsten Wasserstraße Europas können Schiffe nicht mehr vollladen, BASF bekommt damit nicht mehr alle Rohstoffe nach Ludwigshafen geliefert. Der Konzern hat deshalb seinen Steamcracker – die Anlage spaltet Rohbenzin in Grundchemikalien auf – gedrosselt. Die TDI-Anlage, die ein Ausgangsprodukt für Kunststoff erzeugt, steht sogar komplett still. dpa