BASF

BASF Initiative im Kongo startet nächste Phase

Schulung für Minenarbeiter

Archivartikel

Ludwigshafen.Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF will über eine Initiative bis Mitte 2021 mehr als 1500 Bergbauarbeiter im Kongo (Zentralafrika) schulen lassen. Zu den Inhalten gehörten etwa Menschenrechte, Sicherheitsregeln und die Einhaltung von Gesetzen, teilte der Konzern mit. Die Initiative „Cobalt for Development“ zielt darauf ab, die Arbeitsbedingungen im Kleinstbergbau sowie die Lebensbedingungen für die umliegenden Gemeinden im Kongo nachhaltig zu verbessern. Seit 2019 ist die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mit der Umsetzung beauftragt. Hinter dem Projekt stehen neben der BASF auch BMW, Samsung und Volkswagen. Keiner der Auftraggeber betreibt selbst Kobalt-Minen. Kobalt wird für Elektroauto-Batterien verwendet.

Die Arbeitsbedingungen in afrikanischen Minen werden immer wieder kritisiert. Auch die BASF hatte Ärger wegen eines umstrittenen Platinmetallen-Zulieferers. 

Zum Thema