Bilfinger

Schadenersatz

Bilfinger-Aktionäre genehmigen Vergleich mit Ex-Vorständen

Archivartikel

Mannheim.Die Aktionäre des Mannheimer Industrieservice-Konzerns Bilfinger haben am Mittwoch dem Schadenersatz-Vergleich mit zwölf ehemaligen Vorstandsmitgliedern zusgestimmt. Ursprünglich hatte Bilfinger mehr als 100 Millionen Euro Schadenersatz wegen Pflichtverletzungen von ehemaligen Spitzenmanagern gefordert, darunter auch die Ex-Vorstandschefs Herbert Bodner und  Roland Koch. Der Vergleich sieht nun die Zahlung von insgesamt 16,75 Millionen Euro an Bilfinger vor. Hinzu kommt ein Verzicht auf ausstehende Gehaltszahlungen, so dass das Gesamtvolumen bei 18,2 Millionen liegt. Den früheren Vorstandsmitgliedern wurden unter anderem Versäumnisse beim Aufbau eines effizienten Systems zur Vorbeugung von Bestechungsfällen vorgeworfen. Die Betroffenen hatten die Verwürfe zurückgewiesen Sie müssen jetzt allerdings nicht persönlich zahlen: Das übernehmen Versicherungen.